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Sportstätten und Schwimmbäder.

Sportstätten und Schwimmbäder sind seit dem Ende des zweiten Weltkrieges Ziel und Heimstätte zahlreicher  Sportbegeisterter und Erholungssuchender.
Der Weg vom damaligen „Turnplatz“ in der Nähe des Schopperplatzes auf den noch unbebauten Quellwiesen, über den  Sportplatz am Kohlenschacht zum Sportzentrum auf der Freizeitinsel, war weit, mühsam und teuer.
Neben der Eigenleistung des TSV und den finanziellen Anstrengungen der Mitglieder und unter der Regie tüchtiger ehrenamtlicher  Funktionäre - der ehemalige Vorstand war Erich Wagner -  ist ein bewundernswertes soziales Angebot entstanden, das fast alle Sportarten umfasst und der Bevölkerung vom Kindesalter  bis ins „Endzeitalter“ hilft.


Die Gemeinde begrüßt vernünftige Projekte solcher Art und bezuschusst sie. Zum Bau der Sportanlagen auf der Freizeitinsel  hat sie mit ca. 250.000 DM beigetragen. Den Unterhalt schultert der TSV alleine, wird aber heute nach einem allgemeinen Zuschussschlüssel, der sich nach der Mitgliederzahl richtet, unterstützt.
Kommen wir sodann  zu den Freischwimmbädern:
In einem Merkblatt  der ÜPL (Überparteiliche Liste) wird festgestellt:
„Das größte soziale Werk, welches in den Jahren 1955 bis 1959 geschaffen wurde, ist das Freischwimmbad in Bad Abbach.“
In der Satzung des am 6. Januar 1955 gegründeten  „Freibad Bauvereins in Bad Abbach“ heißt es unter § 1 „ Der `Freibad-Bauverein in Bad Abbach` verfolgt den Zweck, in ständiger Fühlungnahme  mit der Marktgemeinde Bad Abbach die Errichtung eines Freibades in Bad Abbach zu betreiben. Nach Fertigstellung soll das Freibad von der Marktgemeinde Bad Abbach  zum gemeinnützigen Gebrauch übernommen werden.“
Das anvisierte Grundstück lag damals noch in der Gemeinde Oberndorf (Kalkofen). Es wurde daher am 2.2.1955  beim Gemeinderat Oberndorf eine Gemeindegrenzänderung beantragt.
Am 4. Juni 1956 wurde beurkundet, dass die  Firma Zirngibl OHG an die Marktgemeinde Abbach  ein ihr gehörendes Grundstück in der Gemarkung Graßlfing mit der Größe von 0, 7770 ha  schenkt. Es wird eigens vermerkt: „Die Überlassung erfolgt unentgeltlich zum Zwecke  der Errichtung eines Freischwimmbades  der Marktgemeinde  Bad Abbach.“  Das Schwimmbad wurde  unter  besonderem Einsatz von Dr. Hans Schmitz als Vorsitzendem gebaut. Am 28.6.1958 wurde es feierlich eingeweiht.
Im Jahre 1990 hatte der Verein seinen Zweck vollkommen erfüllt und wurde daher  am 4. Oktober 1990 aufgelöst. Das Schwimmbad ging in den1,2,3. Besitz des Marktes über.
Zur Arrondierung  des Grundstücks wegen Erstellung eines Parkplatzes war noch ein Tauschvertrag zwischen der Gemeinde und dem  Landwirt Josef Ranftl notwendig. Die Gemeinde vertauschte ebenfalls am 4. 10.1990  ein Weihergrundstück von 0,1740 ha  um ein Weggrundstück  zur Bundesstraße 16 mit 0,0153 ha. Zum Ausgleich musste Ranftl  6.395 DM  zuzahlen.
An diesem Freischwimmbad  hatten Tausende Abbacher ihren Spaß und ihre Freude und manche von ihnen wollten sich 2005 nicht leichten Herzens von ihm lösen, als der Gemeinderat  beschloss, das Schwimmbad aufzulösen und das Grundstück als Baugrundstück zwecks finanziellem Grundstock für ein neues Bad auf der Freizeitinsel zu veräußern. Es entstand  2006 das Wohngebiet „Donaublick“, „ein außergewöhnlich interessantes Wohngebiet mit Blick auf das Donautal und auf die Wahrzeichen (...) des Marktes“, wie die Werbung verspricht.
Nun sind wir beim Bau und der Einweihung des neuen „Inselbades“.
Bereits aus dem Jahre 2003 liegen mir Planvorschläge des Architekturbüros Max Häusler, Regensburg, zur Errichtung eines „Naturschwimmbades“ vor. Die damaligen Protagonisten waren Siegfried Schneider als Vertreter einer Arge, der noch in sein altes Schwimmbad verliebte Adolf Angrüner und Hermann Seidl- Schulz in Weichs.
Die Weitsicht und Energie des jetzigen Bürgermeisters Ludwig Wachs hat es dann  fertiggebracht, innerhalb eines einzigen Jahres ein grandioses Werk ins Leben zu rufen. Zur Seele des ganzen Unternehmens entwickelte sich der Marktrat Albert  Eichhammar von Lengfeld-Alkofen.
Bad Abbach braucht nach der Kapitulation des BRK am hiesigen Orte  neben dem Badetempel „Kaisertherme“ neue Attraktionen zu  ihrem Überleben als Bade-, Fremdenverkehrs-  und Erholungsort.
Auf der Freizeitinsel zwischen Donau und dem Rhein-Main-Donaukanal ist eine  herrliche Anlage geboren worden, der man nur reges Leben wünschen kann. Die Presse  und ungezählte Gäste und Besucher waren von der Anlage  und  der Einweihungsfeier am  04.05. 2007  hochbegeistert.
Die Gemeinde hat wieder einmal einen sozialen Glanzpunkt gesetzt. Neben einer Million, die aus dem EU Programm „Leader +“ zugeschossen wurde, blieben der Gemeinde die restlichen 3 Millionen Euro Kosten  zur Liquidierung anvertraut.
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