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historisches Bad Abbach (von Dr. Alfons Kraus)

So erlebte ich den Bombenabwurf über Bad Abbach am 22. Februar, dem Faschingsdienstag 1944

Meine Mutter war gerade auf dem Weg nach Saalhaupt. Bei Großvater wurde  ein Schwein geschlachtet. Mama wollte das versprochene „Faschingsbratl“ abholen. Sie war mit dem Rad unterwegs. Meine Schwester Fanny besuchte auch schon die Schule. Sie war in der zweiten Klasse. An diesem Tag war für sie Nachmittagsunterricht. So begleitete ich sie in die Schule und war in ihrem Klassenzimmer zugegen. Ich war  jederzeit gerne gesehen, weil ich kleine Dienste verrichtete. So schürte ich den Kachelofen und holte Kohlen in die Klasse. Auf dem Schulspeicher ließ ich die schwachen Schüler lesen. Aber jetzt saß ich gerade in der letzten Bank auf der Fensterseite zum Markt hin. Ich schaute zur Donau in Richtung Oberndorf. Plötzlich hörte ich ein unbekanntes Dröhnen in der Luft und schon wackelte die Schule, die Erde zitterte, die Fenster klirrten.

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Bevor die Aufklärung (18. Jahrh.) Abbach erreichte

Folgende Berichte erstatte ich ohne Schuldzuweisung oder Wertung, sine ira et studio sozusagen, aber aus geschichtlicher Redlichkeit. Mir persönlich tut ja bei meinen Berichten heute nichts mehr weh, was ich von mir  nicht zu allen Zeiten behaupten konnte. Man muss die Ereignisse auch mit ihrem „Sitz im Leben“ sehen. – „Die Zeiten ändern sich, und wir ändern uns in ihnen“ - Die damals Betroffen werden solche Sachen schmerzlich und ärgerlich  empfunden haben.

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Abbach im 30-jährigen Krieg (1618-1648)

Mit diesem dunklen Kapitel unserer Heimatgeschichte befassten sich in Kurzform schon alle bisherigen Ortschronisten wie G. Markus Gandershofer (1832, S.58 – 60), Friedrich Zahn ( 1887, S.9), Maximilian Hengge ( 1924, S. 11), etwas ausführlicher Fritz Angrüner (1973, SS 71 – 74). So stellt sich allgemein die Frage, warum ich mich noch zusätzlich auf diese Geschichte einlasse.
Die Begründung lautet, dass ich in den Kammer Rechnungen von 1639 bis über 1648 hinaus  eine Quelle entdeckte, die bei den Genannten keine Berücksichtigung fand. Sie glaubten  dem Hinweis, dass die Registratur des Marktes Abach in den Kriegswirren verloren gegangen sei. Fritz Angrüner berief sich sehr auf das Wissen um die tragischen Vorgänge in anderen nahen Orten und im ganzen Land, was natürlich auch nicht uninteressant ist.

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Sportstätten und Schwimmbäder.

Sportstätten und Schwimmbäder sind seit dem Ende des zweiten Weltkrieges Ziel und Heimstätte zahlreicher  Sportbegeisterter und Erholungssuchender.
Der Weg vom damaligen „Turnplatz“ in der Nähe des Schopperplatzes auf den noch unbebauten Quellwiesen, über den  Sportplatz am Kohlenschacht zum Sportzentrum auf der Freizeitinsel, war weit, mühsam und teuer.
Neben der Eigenleistung des TSV und den finanziellen Anstrengungen der Mitglieder und unter der Regie tüchtiger ehrenamtlicher  Funktionäre - der ehemalige Vorstand war Erich Wagner -  ist ein bewundernswertes soziales Angebot entstanden, das fast alle Sportarten umfasst und der Bevölkerung vom Kindesalter  bis ins „Endzeitalter“ hilft.

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Die Wogen der französischen Revolution (1789) schwappten bis nach Abbach über

Der Hunger nach Gerechtigkeit auf der Welt wurde auf dem Hintergrund sozialen Unrechts schon immer  von Fundis missbraucht. Ist es heute Al  Kaida, war es, bevor das Pulverfass 1789 in Frankreich explodierte, der „Wohlfahrtsauschuss“, der  den übermütigen Adel und die mit ihm assoziierten Kirchenfürsten brutal hinwegfegte, um das Kleinbürgertum, darunter leider auch den Mob, nach oben zu katapultieren. Es waren schon immer soziale Missstände, die letztlich zu schmerzlichen  Exzessen führten!

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